Parmesan in der Schwangerschaft
Parmesan (Parmigiano Reggiano) darfst du in der Schwangerschaft bedenkenlos essen – auch wenn er aus Rohmilch hergestellt wird. Durch die lange Reifung von mindestens zwölf Monaten ist der Wassergehalt so niedrig, dass Listerien praktisch keine Überlebenschance haben.
Warum Parmesan trotz Rohmilch sicher ist
Parmigiano Reggiano und Grana Padano werden traditionell aus Rohmilch hergestellt. Entscheidend für die Sicherheit ist aber nicht nur die Pasteurisierung, sondern auch die Reifung: Hartkäse mit sehr langer Reifezeit hat einen so niedrigen Wasser- und hohen Salzgehalt, dass sich Listerien darin nicht vermehren können.
Deshalb gelten lang gereifte Hartkäse in der Schwangerschaft als unbedenklich – im Gegensatz zu feuchten Weichkäsen aus Rohmilch.
Diese Hartkäse gelten als sicher
| Käse | Reifung | In der Schwangerschaft |
|---|---|---|
| Parmigiano Reggiano | mind. 12 Monate | unbedenklich |
| Grana Padano | mind. 9 Monate | unbedenklich |
| Pecorino (lang gereift, hart) | mehrere Monate | unbedenklich |
| Bergkäse / Alter Gouda | lang gereift | unbedenklich |
Worauf du trotzdem achten solltest
- Kaufe Parmesan am Stück oder frisch gerieben und lagere ihn gut gekühlt.
- Schneide sichtbaren Schimmel an der Schnittfläche großzügig weg – bei Hartkäse ist das unproblematisch.
- Bereits gerieben verpackter Parmesan ist ebenfalls sicher, sollte aber frisch und gekühlt sein.
Unsicher beim Einkaufen? Prüf es in Sekunden
Mit dem Produkt-Scanner in MamaNutrition fotografierst du einfach die Zutatenliste und erhältst sofort eine Ampel-Bewertung – plus sichere Alternativen für die Schwangerschaft.
Produkt-Scanner kostenlos testen