Mozzarella in der Schwangerschaft
Mozzarella darfst du in der Schwangerschaft essen, solange er aus pasteurisierter Milch hergestellt ist. Fast alle im deutschen Supermarkt abgepackten Mozzarella-Sorten sind pasteurisiert und damit sicher. Meide nur Mozzarella aus Rohmilch und achte auf gute Kühlung.
Warum Mozzarella meist unbedenklich ist
In der Schwangerschaft ist das Bakterium Listerie das Hauptthema bei Käse. Listerien werden durch Pasteurisieren (kurzes Erhitzen der Milch) zuverlässig abgetötet. Mozzarella aus pasteurisierter Milch gilt deshalb als sicher – anders als klassische Weichkäse mit Oberflächenschimmel wie Camembert oder Brie aus Rohmilch.
Mozzarella hat außerdem keine gereifte Rinde und wird frisch verzehrt. Entscheidend ist, dass die Milch pasteurisiert wurde und der Käse durchgehend gut gekühlt war.
So erkennst du sicheren Mozzarella
- Auf der Verpackung steht 'aus pasteurisierter Milch' – das ist bei abgepackter Ware im Supermarkt der Normalfall.
- Meide Produkte mit dem Hinweis 'aus Rohmilch' oder 'latte crudo'.
- Achte auf die durchgehende Kühlkette und das Mindesthaltbarkeitsdatum.
- Nach dem Öffnen zügig verbrauchen und immer gekühlt aufbewahren.
Mozzarella auf Pizza und in warmen Gerichten
Erhitzter Mozzarella – zum Beispiel auf einer durchgebackenen Pizza oder in einem Auflauf – ist besonders unbedenklich, weil mögliche Keime durch die Hitze abgetötet werden. Wenn du dir bei einem Produkt unsicher bist, ist Erhitzen immer die sichere Wahl.
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