Omega-3 bei Kinderwunsch: Warum DHA und EPA wichtig sind
DHA und EPA aus Omega-3-Fettsäuren sind an der Zellmembranstruktur, Entzündungsregulation und hormonellen Prozessen beteiligt. Bei Kinderwunsch sind sie für Eizell- und Spermienqualität relevant. Die beste Quelle ist fetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering) 1–2× pro Woche; als Supplement eignet sich Fischöl oder Algenöl (für Veganerinnen).
Wie Omega-3 die Fruchtbarkeit beeinflusst
Omega-3-Fettsäuren – vor allem DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure) – sind essenzielle Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie sind Bestandteile von Zellmembranen, darunter auch der Eizellen. Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Omega-3-Versorgung und Eizellqualität, Spermienqualität sowie Entzündungsregulation – alles Faktoren, die Fertilität beeinflussen.
Gute Omega-3-Quellen
| Quelle | DHA + EPA | Hinweis |
|---|---|---|
| Lachs (atlantisch, 150 g) | ca. 2.000–2.500 mg | 1–2× pro Woche empfohlen |
| Makrele (150 g) | ca. 2.500–3.000 mg | Günstig und gut verfügbar |
| Hering (150 g) | ca. 2.000 mg | Auch als Matjes erhältlich |
| Sardinen (Dose, 100 g) | ca. 1.400 mg | Praktisch und günstig |
| Fischöl-Supplement (1 g) | ca. 300–500 mg DHA+EPA | Auf Reinheit achten (TOTOX-Wert) |
| Algenöl-Supplement (vegan) | ca. 250–500 mg DHA | Quelle, aus der auch Fische ihr Omega-3 beziehen |
| Leinöl / Leinsamen | ALA (Vorstufe) | Umwandlungsrate in DHA/EPA gering (ca. 5–10 %) |
Supplement oder Ernährung?
Wer 1–2× pro Woche fetten Seefisch isst, ist in der Regel gut versorgt. Wer keinen Fisch mag oder sich vegan ernährt, kann ein Algenöl-Supplement (direkte DHA-Quelle) nehmen. Fischöl-Kapseln sollten einen niedrigen TOTOX-Wert (Oxidationsgrad) haben – gute Qualität ist wichtig, da oxidiertes Fischöl kontraproduktiv sein kann.
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