Akupunktur in der Schwangerschaft
Akupunktur gilt in der Schwangerschaft als gut verträglich und wird häufig bei Übelkeit, Rücken- und Beckenschmerzen sowie zur Geburtsvorbereitung eingesetzt. Die geburtsvorbereitende Akupunktur beginnt meist ab etwa der 36. Woche und könnte die Geburtsdauer möglicherweise etwas verkürzen. Wichtig ist, dass sie nur von ausgebildeten Therapeut:innen oder Hebammen mit Schwangerschaftserfahrung durchgeführt wird.
Wobei Akupunktur in der Schwangerschaft helfen kann
Bei der Akupunktur werden feine Nadeln an bestimmten Punkten des Körpers gesetzt. In der Schwangerschaft wird sie vor allem eingesetzt, um typische Beschwerden zu lindern, ohne dass du Medikamente nehmen musst. Viele Frauen empfinden die Behandlung als angenehm und entspannend.
- Übelkeit und Erbrechen, besonders in der Frühschwangerschaft
- Rücken-, Becken- und Ischiasschmerzen
- Schlafstörungen und innere Unruhe
- Kopfschmerzen
- Geburtsvorbereitung in den letzten Wochen
Geburtsvorbereitende Akupunktur
Die geburtsvorbereitende Akupunktur wird meist ab etwa der 36. Schwangerschaftswoche angeboten, oft einmal pro Woche über mehrere Termine. Sie soll das Gewebe und den Muttermund auf die Geburt vorbereiten. Manche Untersuchungen deuten darauf hin, dass sich dadurch die Eröffnungsphase und damit die Geburtsdauer verkürzen könnte – ein sicherer Beweis fehlt aber, und die Ergebnisse sind uneinheitlich.
Sicherheit und worauf du achten solltest
Akupunktur gilt in erfahrenen Händen als sicher und gut verträglich. Damit bestimmte Punkte, die Wehen auslösen können, nicht zum falschen Zeitpunkt genadelt werden, ist die Erfahrung der behandelnden Person entscheidend.
- Lass Akupunktur nur von ausgebildeten Therapeut:innen, Ärzt:innen oder Hebammen mit Schwangerschaftserfahrung durchführen.
- Sag vorher, in welcher Schwangerschaftswoche du bist und ob es Komplikationen gibt.
- Es werden sterile Einmalnadeln verwendet.
- Leichte Rötungen oder ein kurzes Ziehen an der Einstichstelle sind normal.
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