3. Trimester

42. SSW – Dein Baby in der 42. Schwangerschaftswoche

In SSW 42 ist dein Baby etwa so groß wie Wassermelone (groß) und wiegt ca. 3,6 kg. Hier erfährst du alles über die Entwicklung, typische Symptome und was diese Woche wichtig ist.

51.7 cm
Größe (Scheitel-Ferse)
3,6 kg
Gewicht (ca.)
42
Schwangerschaftswoche

Dein Baby ist so groß wie Wassermelone (groß)

In SSW 42 misst dein Baby ca. 51.7 cm und wiegt ungefähr 3,6 kg.

In SSW 42 wird dein Baby in aller Regel eingeleitet. Das Baby ist voll ausgereift, aber die Plazenta kann ihre Funktion nachlassen (Plazentainsuffizienz). Die Fruchtwassermenge kann abnehmen. Engmaschige Kontrollen sind jetzt essenziell.

Typische Beschwerden & Symptome in SSW 42

Alle vorherigen BeschwerdenMüdigkeit und ErschöpfungEmotionale BelastungVorboten der GeburtStarker Druck

Vorsorge & Untersuchungen

  • CTG täglich oder 2x täglich
  • Ultraschall täglich
  • Einleitung in der Klinik wird empfohlen/durchgeführt

Tipps für SSW 42

  • Sprich mit deiner Ärztin über eine Einleitung – sie ist jetzt meistens medizinisch empfohlen.
  • Keine Entscheidung allein treffen – medizinische Begleitung ist jetzt wichtig.
  • Du schaffst das! Die Geburt steht unmittelbar bevor.

Nährstoffe für SSW 42 im Blick behalten

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In SSW 42 starten

Häufige Fragen zu SSW 42

Muss ich in SSW 42 eingeleitet werden?
In den meisten deutschen Kliniken wird ab SSW 42+0 eine Einleitung empfohlen, da das Risiko für Plazentainsuffizienz und Mekoniumaspiration steigt. Bei auffälligen CTGs oder vermindertem Fruchtwasser auch früher. Die Entscheidung triffst du gemeinsam mit deinem ärztlichen Team.
Was ist Plazentainsuffizienz?
Nach SSW 40-42 kann die Plazenta zunehmend 'altern' und ihre Funktion nachlassen. Sie versorgt das Baby dann nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen. CTG-Auffälligkeiten, vermindertes Fruchtwasser und eingeschränkte Kindsbewegungen können Hinweise sein. Sofort zum Kreißsaal.
Was ist Mekoniumaspiration?
Mekonium ist das erste Stuhlprodukt des Babys. Unter Stress (besonders bei Übertragung) kann das Baby Mekonium ins Fruchtwasser abgeben und es einatmen (aspirieren). Das kann zu Atemschwierigkeiten führen. Das Geburtshelfer-Team ist darauf vorbereitet und handelt schnell.
Wann wird ein Kaiserschnitt empfohlen?
Ein Kaiserschnitt wird bei medizinischen Indikationen empfohlen: Lageanomalien (Querlage), Plazenta praevia, schwere Präeklampsie, CTG-Auffälligkeiten, Beckenenge, oder wenn eine vaginale Geburt zu gefährlich ist. Ein Kaiserschnitt auf Wunsch (ohne medizinische Indikation) ist in Deutschland möglich, aber kein Kassenleistung.
Wichtiger Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine ärztliche oder geburtshilfliche Beratung. Jede Schwangerschaft ist individuell. Bei Beschwerden, Warnzeichen oder Unsicherheiten wende dich immer an deine Ärztin, deinen Arzt oder deine Hebamme.

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